Genitalherpes und Schwangerschaft

condomeLeidet der Mann unter Genitalherpes und ist die Frau schwanger, sollte man von einem Geschlechtsverkehr, zumindest wenn dieser ungeschützt stattfindet, absehen. Denn durch den Geschlechtsverkehr kann man die Herpesviren auf die Frau übertragen. Und dies kann erhebliche Folgen haben. So kann man die Frau durch den Geschlechtsverkehr mit Herpes anstecken. Dieses verläuft dann ähnlich mit Pickeln und einem Brennen und Jucken an den Geschlechtsteilen. Für die Frau ist dieses natürlich wie bei einem Mann auch, unangenehm. Doch ist die Frau schwanger, kann dies für das ungeborene Kind erhebliche Folgen haben, den beim Kind fehlt es noch am notwendigen Immunsystem. Den die Herpesviren breiten sich bei der Frau nicht nur oberflächlich auf der Vagina aus, sondern auch im innern. Damit besteht die Gefahr das die Herpesviren auch auf das Kind im Mutterleib übertragen werden können. Dies kann dann je nach Schweregrad zu Körperschäden, zum Beispiel an den Organen führen. Stellt daher eine schwangere Frau bei sich Genitalherpes fest, ist eine sofortige Behandlung durch einen Arzt erforderlich. Je nach Verlauf vom Herpes und der Schwangerschaft, kann es bei einer Geburt sogar erforderlich sein, dass das Kind nicht auf natürliche Weise geboren wird, sondern aus Schutzgründen ein Kaiserschnitt durchgeführt werden
muss.

Damit will man verhindern, dass das Kind im Geburtskanal in Berührung mit den Herpesviren kommen kann. Auch nach der Geburt und in den ersten Lebensmonaten sollte man noch vorsichtig sein, insbesondere bei einem Ausbruch von Herpes. Den auch in den ersten Lebensmonaten kann eine Infektion bei einem Baby mit Herpes schwere Folgen haben. Man sollte daher immer auf entsprechende Schutzmaßnahmen, wie Hygiene in Form von Hände waschen achten und einen engen Körperkontakt mit dem Baby vermeiden.

Auch nach der Schwangerschaft muss man vorsichtig sein!

schwangerIm Übrigen, nicht nur der Genitalherpes ist in der Schwangerschaft gefährlich. Grundsätzlich ist
 jedes Herpes in der Schwangerschaft eine Gefahr für das Kind. Auch, weil jeder Herpestyp sich
 einfach übertragen lässt. Wie einfach das geht, zeigt das Beispiel mit dem Lippenherpes. Hat de 
 Mann Lippenherpes und es kommt mit der Frau zum Oralverkehr, können sich die Herpesviren auf das Geschlechtsteil übertragen und letztlich hat dann die Frau einen Genitalherpes. Natürlich ist es dann nicht besonders leicht Herpes zu behandeln. Es reicht aber auch schon zur Übertragung eine einfache Handbewegung, zum Beispiel an eine mit Herpes versehene Lippe und dann zu den Geschlechtsteilen, aus. Die Übertragung der Herpesviren wird die Frau nicht direkt merken, meist dauert es wenige Tage bis es dann zu einem Ausbruch vom Herpes im Genitalbereich kommt. Wobei es Einzelfälle gibt, in denen dauert der Ausbruch der Herpesinfektion teils auch mehrere Wochen. Während man beim Geschlechtsverkehr sich noch mit Kondomen vor einer Übertragung weitgehend schützen kann, ist dieses beim Oralverkehr kaum bis gar nicht möglich.

Gerade in der Schwangerschaft verbietet sich daher der Oralverkehr, wenn der Partner Herpes hat. Wobei es auch bei Kondomen Einschränkungen beim Schutz gibt. Dies gilt gerade dann, wenn Körperstellen neben den Geschlechtsteilen vom Genitalherpes betroffen sind. Ist dies der Fall, bieten natürlich auch
Kondome keinen vollständigen Schutz vor einer Übertragung und man muss versuchen den Genitalherpes zu bekämpfen. In einem solchen Fall sollte man dann vollständig auf den Geschlechtsverkehr verzichten bis der Ausbruch vom Genitalherpes wieder weg ist.

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